Neugründung VCP Kannenbäckerland

Die Siedlung VCP Kannenbäckerland hat sich im November 2024 aus dem Nichts heraus gegründet. Wir konnten erst einmal weder auf vorhandene Infrastruktur, noch auf Material oder auf Mitarbeitende zurückgreifen. Gerade wenn man bei null anfängt, ist man umso mehr auf Hilfe angewiesen. Ziel war es mit dem zugesagten Geld eine möglichst große Menge an sinnvollen Anschaffungen zu tätigen die uns unsere laufende und zukünftige VCP-Arbeit ermöglichen.

Mit dem Geld der Stiftung konnten wir folgendes erreichen:

  • Ausstattung unserer Gruppen mit vielseitig einsetzbarem Spielmaterial (Schwungtuch, Bälle, Hütchen, etc.) und Bastelmaterial
  • Stärkung als Team und Einbindung von Quereinsteigenden durch z.B. Teamtage
  • Entwickeln einer Pfadi-Identität durch gemeinsame Singerunden (Anschaffung
    Liederbücher) und der Vergabe erster Halstücher
  • Aufarbeitung von uns überlassenem Material eines sich auflösenden Stammes
    (Aufbewahrungskisten, Reparaturwerkzeug, Zukauf von Zubehör wie Seilen, etc.)

Nach nun einem Jahr hat unsere kleine Siedlung 26 angemeldete Mitglieder und 2 wöchentliche Gruppenstunden (4-6 Jahre und 11-15 Jahre). Wir sind sehr dankbar, dass die Evangelische Stiftung Pfadfinden in dieser Zeit für uns da war.

Bericht: E. Lubnau

Auf dem Weg zu neuen Ufern

In Berlin Siemensstadt haben sich durch ein Vermächtnis zugunsten unserer Gemeinde völlig neue Möglichkeiten aufgetan. Sind wir vor 15 Jahren als Wald-Pfadfinder gestartet, da es keine Räume für uns gab und wir alle Gruppenstunden im Freien verbrachten, gibt es jetzt ein großes Bootshaus, welches wir für die Jugendwassersportarbeit zum Leben erwecken dürfen. Im Sommer dürfen wir mit dem zugehörigen Segelboot den Tegeler See und die umliegenden Gewässer erkunden. Im Winter ergab sich die Möglichkeit eine Werkstatthalle zu nutzen. Dort kann das Boot aufgemotzt werden aber auch unterschiedliche kleine Holz und Nähprojekte können umgesetzt werden.

Hier hat uns die Evangelische Stiftung Pfadfinden bei der Beschaffung einer Werkbank geholfen. Die Werkbank erlaubt kleinere Projekte in der Gruppe zu bearbeiten.

Wichtigste Zielgruppe für unsere Aktivitäten sind Pfadfinderstufe und Ranger / Rover. Das Thema segeln bindet Jugendliche und junge Erwachsene und mit der angegliederten Werkstatt können wir in der Zeit in der das Boot unterwegs ist oder wenn der Wind gerade nicht weht attraktive Parallelangebote schaffen.

Wir freuen uns riesig über die Unterstützung. Das erste Segelcamp hat dieses Jahr schon über den 1. Mai stattgefunden. Über das Jahr werden wir viele Segelwochenenden anbieten und im September das zweite große Segelcamp in den Sommerferien anbieten.

HC (Hans-Christian Winter) 27.5.2025

Kleine Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag sollte schon vor 6 Wochen veröffentlicht werden, leider ist er in den Entwürfen untergegangen.

Sommerabenteuer mit den Fischadlern

Dank der Unterstützung der Stiftung konnten unsere „Fischadler“ in diesem Sommer eine ganz besondere Fahrt unternehmen: Mit zwei Hausbooten waren wir eine Woche lang auf der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs.
Schon der Einstieg war, aufgrund des wackeligen Bootes und dem großen Abstand zum Steg etwas aufregend, vor allem mit Rollstuhl. Doch mit etwas Kraft, Humor und Teamgeist kamen schließlich alle an Bord. Dann hieß es: Leinen los!

Jeden Tag gab es etwas Neues zu entdecken. Wir ankerten in kleinen Buchten, gingen schwimmen und genossen abends das Grillen auf dem Deck. Besonders mutige Pfadis wagten sogar den Sprung vom Bootsdach ins Wasser.
Auch an Land gab es ein paar Abenteuer. Mit leeren Rucksäcken bepackt machten wir uns auf, in einen Hafenort, um unsere Vorräte aufzufüllen. Der Einkauf war eine angenehme Abwechslung und mit etwas Tetris bekamen wir am Ende auch alles wieder mit zurück zu den Booten.
Eine weitere schöne Station war der Bundeszeltplatz Großzerlang, den viele von uns noch vom Nordlager im letzten Sommer kannten. Dort legten wir eine willkommene Duschpause ein. Die Erinnerungen an den Platz und die warme Dusche taten uns allen richtig gut.
Natürlich gab es auch Überraschungen. An einem stürmischen Tag, fegte der Wind über das Deck und riss alles mit, was nicht festgebunden war: Mülleimer, Schuhe und Handtücher. Eine spontane Rettungsaktion begann. Einige sprangen ins Wasser, um die Gegenstände zurückzuholen. Alles konnte geborgen werden, nur für ein Handtuch kam jede Hilfe zu spät.
Auch an Regentagen wurde es nicht langweilig. Drinnen wurde gespielt, gelesen oder einfach entspannt. Jede und jeder brachte sich ein, ob beim Kochen, beim Fahren, Anlegen oder einfach durch gute Gesellschaft. Für viele war es die erste Reise dieser Art und ganz sicher eine, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Wir danken der Stiftung herzlich, dass sie diese inklusive und unvergessliche Erfahrung möglich gemacht hat!

Bericht: Ch. Lührs, Diakonin

Unterstützung für den Kurs Quer25 in Hessen

Bereits Anfang März fand der Quereinsteigendenkurs des VCP Hessen statt. An 3 Onlineterminen und einem Wochenende auf dem Donnerskopf schulte ein Team von 7 Personen 12 Teilnehmende in verschiedenen Bereichen. So ging es Freitagabend nach einem ersten Impuls zur Pfadfinder*innenpädagogik auf einen Lichterpfad. Samstag standen erstmal Einheiten zum Jugendverband und zur Prävention sexualisierter Gewalt auf dem Programm, bevor es am Nachmittag um die Gestaltung von Gruppenstunden und Outdoor-Pfaditechniken ging. Nach einem gemütlichen Abend wurden am Sonntag noch zwei wichtige Aspekte beleuchtet: Gruppen leiten und Leitung im Ehrenamt – welche Prinzipien
sind uns hier besonders wichtig? sowie Umgang mit Konflikten und zielgerichtete Kommunikation im Jugendverband.

An den Onlineterminen wurden weitere Themenfelder wie Finanzen, Elternarbeit und Recht angeboten.

Das Team hat neben den Schulungsinhalten auch noch spontan die Küche übernommen, da das Küchenteam kurzfristig ausgefallen ist und für Kinderbetreuung war auch gesorgt.

Wir freuen uns, dass wir das VCP Land Hessen bei der Durchführung dieses Kurses unterstützen konnten.

Eindrücke des Kurses könnt ihr euch durch das angehängte pdf verschaffen, welches das Team zur Verfügung gestellt hat.

Sächsische Jungpfadfinder*innen in eigenen Kothen

Nach der erfreulichen Nachricht und der Zusage der Stiftungsmittel am 16.Mai 2025, haben wir die Kothen und das nötige Zubehör bei Fahrtenbedarf bestellt. Ziel war es unsere beiden Jungpfadfindersippen „Emus“ & „Füchse“ zum alljährlichen Pfingstlager in eigenen Kothen unterbringen zu können.

Dank der schnellen Lieferung von F&F, konnten die beiden Sippen (Emus & Füchse), in der letzten Gruppenstunde vor Pfingsten sogar selbst die Seitenstangen fertig machen und Seile ablängen und mit Vorfreude auf die neuen Kothen in das Pfingstlager starten.

Den Aufbau einer Kothe hatten beide Sippen in den zurückliegenden Jahren schon mitgemacht und daher war es fast logisch, dass sie „Ihre“ neue Kothe jetzt selbstständig aufbauen wollten, was bis auf ein wenig Hilfe am Ende auch gut gelang.

Stolz bezogen die Jungen- und die Mädchensippe ihre Kothen stellten ihren Wimpel auf und alle zusammen hatten wir ein sehr gelungenes Pfingstlager.

Selbstverständlich wollten die Sippen „Ihre“ Kothe auch selbstständig wieder abbauen und einpacken. Verbunden damit der Wunsch bald wieder in ein Lager zu starten und ihre Zelte aufzuschlagen

Damit kann man sagen, unser Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und die gesteckten Ziele erreicht, aber jetzt geht es erst richtig los und das Bundeslager 2026 ist fest im Blick.

Herzlichen Dank also noch einmal für die Bewilligung der Mittel! Gregor aus dem Stamm Johannes der Täufer, Sachsen

Der VCP Schulensee wächst

Der VCP Schulensee ist innerhalb eines halben Jahres um 30 Wölflinge gewachsen und stand vor der Herausforderung auf Lagern allen ein Dach überm Kopf zu bieten. Durch die Anschaffung eines Gigajurtendaches können nun alle 72 Teilnehmenden des Stammessommerlagers auch bei Regenwetter trocken beisammen sein. Wir wünschen dem Stamm tolle Erlebnisse mit diesem neuen Jurtendach. 

In Flensburg gibt es wieder einen VCP Stamm

Nach mehrjähriger Pause haben ein paar mutige Menschen den VCP Stamm NordFLues wieder aktiviert. Seit Sommer 2024 wird eine regelmäßige Gruppenstunde angeboten und die Mitgliederzahl ist bereits zweistellig. Um das pfadfinderische Element der Schwarzzelte in die Gruppenstunden und das Pfadi-Jahr integrieren zu können, konnte zwar ein Teil des alten Schwarzmaterials aus dem Landesmaterial zurück geholt werden, doch es war unvollständig. Mit einer Unterstützung von 1000€ durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden konnte der Stamm rechtzeitig vor Pfingsten das Zeltmaterial vervollständigen sowie Küchen – Equipment und Zubehör für den Lageralltag anschaffen. Wir wünschen euch erlebnisreiche Fahrten und Lager!

Mehr über den Stamm und wie die weitere Entwicklung läuft, könnt ihr auf Instagram unter @vcpflensburg_nordflues erfahren.

Eine neue Küche(njurte) beim VCP Nauheim

Viele gute Zusammenkünfte finden in der Küche statt. So auch beim VCP Nauheim, dort im Küchenzelt. Die bisherige Jurte gab langsam ihren Geist auf, so dass ein Ersatz her musste. Die knappen Stammeskassen stehen dabei im Widerspruch zu den Kosten für solch ein Zelt. Daher konnten wir hier aus dem Stammesfond aushelfen und die Finanzierungslücke schließen.

Wir wünschen viel Spaß und immer guten Appetit!

https://hermann-von-salza.vcp-starkenburg.de/

Outdoorküche für den VCP Trachenschlucht

Denise Klusmann 08. Juni 2024

Projekt Outdoor Küche

Egal ob auf Fahrt oder Lager, das Lagerfeuer fehlt uns nie. Manche Singerunde hat ein jeder Pfadfinder mit lodernden Flammen verbracht. Auch die ein oder anderen Werwölfe haben sich in geselliger Runde am Lagerfeuer niedergelassen und ganze Dörfer verschlungen. Aber das Schönste ist und bleibt das Kochen über dem Feuer. Dabei können jedoch einige Herausforderungen auf die Gruppen zukommen. Was ist zum Beispiel, wenn wir für den ganzen Stamm kochen wollen, aber nur eine Feuerstelle haben? Na dann sollte eine Hochkochstelle oder, wie wir es genannt haben, eine „Outdoor-Küche“ her. Wer hätte nicht gerne den Luxus einer kleinen Herdplatte, betrieben durch ein Lagerfeuer, mit praktischer Arbeitsfläche und Lagermöglichkeiten auf dem eigenen Stammesplatz, die sogar im Regen durch eine praktische Abdeckung genutzt werden kann.

Gemeinsam mit drei Lehramtsstudentinnen der Technischen Universität Dresden haben wir, die Sippe Schneeleoparden des Stammes Trachenschlucht in Dresden-Trachau, uns an dieses Projekt gewagt. Eine Win-Win-Situation für die Studierenden, die viel im Bereich Projektplanung erlernen durften, und für uns, die wir im Projekt viele Pfadfindertechniken üben oder erlernen konnten und zum Schluss eine tolle Outdoor-Küche erhielten.

Über ganze sieben Monate arbeiteten wir an der Erreichung unseres Ziels: eine komplett freistehende, umweltfreundliche Plattform (aus Holz und Seilen, versteht sich) mit einer Lagerfeuerstelle darauf und einer Arbeitsfläche.

Genutzt haben wir dafür unsere wöchentlichen Gruppenstunden. Begonnen haben wir im Dezember 2023 mit der Planung, was wir erreichen wollten, worauf eine Bestandsaufnahem unsere vorhandenen Materialien und dann eine Materialliste folgte. Dank der Evangelischen Stiftung Pfadfinden, die uns finanziell unterstützte, konnten wir auch alle Materialien schnell besorgen. Und dann ging’s ans Eingemachte: Holz aufbereiten, Knoten und Bünde üben, Stellplatz vorbereiten und dann Stück für Stück die Holzstanden verbinden. Und dann eine Woche später: Bünde und Knoten nachziehen und verbessern 😊. Aber kein Rückschlag hat uns aufgehalten, und kaum war es Juni und waren wir dabei, aus Steinen und Sand unsere Feuerstelle zu formen.

Und was zum Abschluss eines Bauprojektes nicht fehlen darf, ist die Einweihungsparty. Wir haben es gleich mit dem Schuljahresabschluss verbunden und den ganzen Stamm eingeladen und auf unsere neuen Outdoor Küche ein Chili Sin Cane gekocht. 😋