Unsere Siedlung Wilder Wald hat inzwischen über 30 Mitglieder und arbeitet in zwei stabilen Altersstufen: den Bibern (5-7 Jahre) und den Jupfis (10-14 Jahre). Die Eröffnung einer dritten Gruppe (Wölflinge) ist für nächstes Jahr geplant.
Bei unserer Gründung haben wir Zeltmaterial aus einem älteren Stamm geschenkt bekommen worüber wir uns auch sehr gefreut haben. Leider ist dies, trotz mehrerer Reparaturen, nicht wirklich dicht und es ist auch zu wenig um als Stamm gemeinsam wegfahren zu können.
Daher sind wir sehr dankbar, dass die Evangelische Stiftung Pfadfinden uns tatkräftig beim Kauf eines Jurtendaches unterstützt hat. Zum ersten Mal konnten wir schon unter dem neuen Jurtendach zu einer Versprechensfeier zusammenkommen. Wir freuen uns auf noch viele weitere Aktionen und Lager und vor allem auf trockene Nächte mit dem neuen Dach. – VCP Kannenbäckerland
Kategorie: Allgemein
Juch hu! Ein neuer Stamm in Nassau
Im VCP Land RPS läuft das Programm „mitWIRken“ um zur Wachstumsstrategie des VCP e.V. bezutragen. Hier berichten die Lahnlöwen aus Nassau über den langen Weg zur Gründung ihres Stammes, welche Hindernisse dabei überwunden werden mussten und welche Rolle die Evangelische Stiftung Pfadfinden dabei spielte.
Ausgangslage
Im Rahmen des Projekts „mitWIRken“ des VCP Rheinland-Pfalz/Saar wurde der Aufbau eines neuen Pfadistammes in Nassau begleitet. Ziel des Projekts war es, durch die Unterstützung einer hauptberuflichen Person erwachsene ehrenamtliche
Quereinsteigende zu gewinnen, die langfristig einen neuen Stamm aufbauen und verantworten können. Im Mittelpunkt stand dabei die Gründung einer Kindergruppe mit zunächst 20 Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren.
Beginn des Projekts
Die erste Schnupperstunde fand am 24.06.2025 statt. Das Interesse war von Beginn an sehr groß: Mehr als 20 Kinder sowie knapp 20 interessierte Erwachsene nahmen teil. Aufgrund der hohen Resonanz wurde nach den Sommerferien eine zweite
Schnupperstunde angeboten, an der erneut 25 Kinder und wieder knapp 20 Erwachsene teilnahmen. Diese hohe Beteiligung zeigte früh, dass in Nassau ein großes Potenzial für eine neue Pfadfinderarbeit vorhanden ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Gründung eines neuen Stammes nicht allein aus Begeisterung heraus gelingen kann, sondern intensive Begleitung, Qualifizierung und strukturelle Unterstützung benötigt.
Begleitung und Aufbauphase
Nach den ersten Schnupperstunden begann eine intensive Phase der Begleitung durch die hauptberufliche Fachkraft. Die erwachsenen Quereinsteigenden wurden in Coachings, Planungsrunden und Schulungen auf ihre Aufgaben vorbereitet. Dazu
gehörten sowohl organisatorische als auch pädagogische Themen, etwa die Eröffnung eines Kontos, die Grundlagen der Kinderstufe im VCP oder die Aufgaben einer Stammesführung.
Diese Begleitung war entscheidend, um aus einer interessierten Gruppe von Erwachsenen ein tragfähiges ehrenamtliches Leitungsteam zu entwickeln. Schritt für Schritt konnten Verantwortung, Wissen und Sicherheit aufgebaut werden.
Stammesgründung und Entwicklung
Am 08.10.2025 gründeten zehn erwachsene Quereinsteigende offiziell den Stamm VCP Lahnlöwen Nassau. Der Name wurde von den Kindern des Stammes selbst gewählt und steht sinnbildlich für die starke Identifikation mit der neu entstandenen
Gemeinschaft. Nach der Gründung etablierten sich regelmäßige wöchentliche Gruppenstunden. Darüber hinaus beteiligte sich der Stamm am Adventsmarkt in Nassau und organisierte eine erste Übernachtung im Pfadiheim. Im weiteren Verlauf setzte eine stetige Verselbstständigung des Stammes ein, während sich die hauptberufliche Begleitung zunehmend zurücknehmen konnte.
Ein besonderer Meilenstein war die Teilnahme am Regionslager direkt in Nassau, das zugleich das erste größere Lager des Stammes darstellte. Dabei wirkte der junge Stamm bereits engagiert an der Planung mit. Inzwischen ist die Arbeit weiter gewachsen: Neben der Kinderstufe mit 20 Kindern besteht mittlerweile auch eine erste Sippe mit 7 Kindern. Die Entwicklung zeigt, dass aus der ursprünglichen Projektidee in kurzer Zeit eine stabile und zukunftsfähige Struktur entstanden ist.


Bedeutung der Förderung
Eine zentrale Herausforderung in der Aufbauphase war die finanzielle Ausstattung des neuen Stammes. Zwar wurde durch die Region bereits viel Zeltmaterial gespendet, sodass auf eine Jurte und einige Kothen zurückgegriffen werden konnte, doch für einen praktikablen Lager- und Gruppenbetrieb fehlten wesentliche Ausstattungsgegenstände. Insbesondere im Bereich Küchenequipment sowie beim Zubehör für Auf- und Abbau der Zelte bestanden erhebliche Lücken.
In der Anfangszeit mussten ehrenamtliche Quereinsteigende, die bereits viel Zeit und Energie in den Aufbau des Stammes investierten, wiederholt finanziell in Vorleistung gehen. Schnell wurde deutlich, dass diese Belastung auf Dauer nicht tragbar ist und die Gründung eines neuen Stammes ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung an klare Grenzen stößt.
Verbrauchsmaterialien für die Gruppenstunden konnten dankenswerterweise durch das VCP Land Rheinland-Pfalz/Saar vorfinanziert werden. Die ersten Halstücher wurden von der Region Gau Nassau Oranien gespendet. Für die langfristig nutzbaren und für den Stammesaufbau entscheidenden Anschaffungen war jedoch die Förderung durch die evangelische Stiftung Pfadfinden von herausragender Bedeutung. Durch die bewilligten 1.400 Euro konnten genau die Materialien angeschafft werden, die
für eine nachhaltige und eigenständige Stammesarbeit notwendig sind. Jurtenzubehör und Küchenequipment sind für Lager, Übernachtungen und größere Aktionen unverzichtbar und gleichzeitig mit hohen Kosten verbunden. Bereits auf dem
Regionslager zeigte sich der konkrete Nutzen der Förderung: Hockerkocher, Abspannseile und Heringe standen dort unmittelbar für die praktische Arbeit des Stammes zur Verfügung.
Die Förderung hat damit nicht nur einzelne Anschaffungen ermöglicht, sondern wesentlich dazu beigetragen, ehrenamtliches Engagement zu entlasten, Verlässlichkeit in der Planung zu schaffen und dem neu gegründeten Stamm eine belastbare materielle Grundlage zu geben.
Ausblick
Der Stamm VCP Lahnlöwen Nassau hat sich innerhalb kurzer Zeit von einer ersten Idee zu einer lebendigen und wachsenden Gemeinschaft entwickelt. Die ersten eigenen Lager stehen bereits bevor, und die bisherige Entwicklung macht deutlich, dass der Stamm gute Voraussetzungen für eine langfristige Etablierung mitbringt.
Als erster Pilotstamm im Projekt „mitWIRken“ ist VCP Lahnlöwen Nassau zugleich ein wichtiges Beispiel dafür, wie die Gründung neuer Pfadistämme mit hauptberuflicher Begleitung und engagierten erwachsenen Quereinsteigenden gelingen kann. Es ist zu erwarten, dass die in Nassau gemachten Erfahrungen weitere Gründungsprozesse in Rheinland-Pfalz, im Saarland und darüber hinaus inspirieren werden.
Die Verantwortlichen des Stammes danken der evangelischen Stiftung Pfadfinden herzlich für die großzügige Unterstützung. Die Förderung hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass aus einer guten Idee konkrete und tragfähige Pfadiarbeit werden
konnte.
Geschichte wird, was du draus machst!
Ein Bundeslager ist eine hervorragende Kulisse für Geschichten. Hier veröffentlichen wir im Laufe der Zeit kleine Geschichten, die sich auf dem VCP Bula 2026 „ungeschrieben-Geschichte wird, was du draus machst!“ zugetragen haben.
Unsere heutige Geschichte beginnt mit einem großen Stapel Einladungen im Frühjahr 2026, die an alle Menschen ausgesprochen wurde, die der Stiftung schon mal Gutes getan haben. Als Dank für diese Unterstützung luden wir diesen Personenkreis zum Besuchendentag auf dem VCP – Bundeslager in Almke ein. Dort wollten wir Gottesdienst feiern, unsere Arbeit präsentieren und Geschichten über die Förderungen vielfältiger Projekte aus dem VCP Berlin – Brandenburg hören. 25 Anmeldungen und ein besonderer Anruf erreichten uns. Unser langjähriger Pfadfinderfreund Helge Hagedorn wollte uns einen größeren Betrag zukommen lassen und wenn wir mit dem Bula schon mal in seiner Nähe sind, wäre das doch ein guter Rahmen. Eine sehr gute Idee fand der Vorstand und so planten wir auch dieses Ereignis mit ein. Dann ein weiterer Anruf: Es gibt Terminüberschneidungen, Helge kann nicht persönlich auf dem Bula sein. Doch seine Kinder würden ihn vertreten.
Und so kam es, dass wir an diesem heißen Augusttag vor etwa 20 Leuten über die Entwicklung der Stiftung sprachen, Lageratmosphäre genossen, das neue Kartenlesegerät ausprobierten und einen Scheck in Höhe von 1000 € durch Jule & Nele überreicht bekamen. Herzlichen Dank an die ganze Familie für eure gute Tat!

Gut ausgerüstet für die Zukunft – zwei Stämme berichten
Aktuell werden viele Einladungen zu Stammesjubiläen verschickt. 20-, 30-, oder 40-jähriges Jubiläum. Von vielen Stämmen sind die Zelte genauso alt, wie der Stamm selbst. Die Altpfadfinder reden von vergangenen Zeiten und erzählen, dass sie in diesen Zelten ihre schönsten Lager verbracht haben. Die Planen halten zwar viele Erinnerungen, dafür aber kaum noch Wasser draußen. So auch beim Stamm Weiße Rose Rosenfeld und Astrid Lindgren aus Faßberg.
„Unser Ziel ist es bis zu unserem 50-jährigen Jubiläum 2030, alle abgenutzten und alten Zeltplanen gegen sichere und dichte Neue auszutauschen.
Außerdem haben wir eine Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen. Auf der einen Seite eine große Freude, auf der Anderen eine Herausforderung.
Bei der Umsetzung dieses Projekts hat uns die Evangelische Stiftung Pfadfinden unterstützt. Wir bedanken uns herzlich bei der Stiftung für die Finanzierungshilfe und sind dankbar auf unserem Weg bis 2030 ein gutes Stück vorangekommen zu sein. Wir hoffen, dass Ihre wertvolle Arbeit noch lange erfolgreich weitergeführt werden kann.“
— Stamm Weiße Rose Rosenfeld
„Der Stamm Astrid Lindgren aus Faßberg existiert seit 1985. Der evangelische Pastor Christian Merkel gründete damals eine Pfadfindergruppe in Müden und daraus entwickelte sich dann der Stamm Astrid Lindgren. Unsere Jurten sind also schon 40 Jahre alt. Sie wurden zwar immer pfleglich behandelt und auch repariert, aber nun ging es nicht mehr und darauf beschloss die Stammesleitung das eine neue Jurte hermuss.
Darauf wurden verschiedene Möglichkeiten ausgelotet Zuschüsse zu bekommen, da der Stamm mit der Anschaffung der neuen Jurte auch finanziell an sein Grenzen kam.
Zum Glück gelang es uns mehrere Zuschussgeber zu finden und den Eigenanteil des Stamms finanzierten wir durch das Catering für unseren Gospelchor in unserer Gemeinde.
Wir freuen uns sehr, dass es nun geklappt hat und die neue Jurte bestellt werden konnte.“ – Stamm Astrid Lindgren






Wir fahren zum Bundeslager! Wer schreibt mit uns Geschichte?
Das VCP Bundeslager findet diesen Sommer unter dem Motto „ungeschrieben- Geschichte wird, was du draus machst!“ in Almke bei Wolfsburg statt. Vom 30.07.-08.08.26 werden wir unsere Infojurte beziehen und freuen uns auf viele Besucher*innen mit ihren Geschichten.
Viele von euch haben schöne Erinnerungen an vergangene Bundeslager, manche sind so lebhaft, als wär’s erst gestern gewesen. Erzählt uns eure Geschichten z.B. am Samstag, dem 02.08. beim Stifter*innentag. Bis dahin nutze unsere Sharepics um deine Story zu bebildern. Wann war dein erstes Bula?












Alle Jahre wieder…
… kommt das Kuratorium im November zusammen um den Vorstandsbericht, den Jahresabschluss und den Haushaltsplan für das kommende Jahr entgegenzunehmen. In diesem Jahr trafen wir uns in der Bischofskanzlei Hannover, tauschten uns über die eingereichten Förderanfragen und die Finanzen aus, verteilten Aufgaben für 2026 und legten Termine fest. Wir werden das neue Jahr mit einem Fundraising Workshop beginnen, beim Bundeslager in Almke teilnehmen und dort hoffentlich viele Stifter*innen begrüßen können. Außerdem wurden Jürgen Hatzfeld und Rüdiger Bechstein für eine weitere Amtszeit in das Kuratorium berufen. Schön, dass ihr die Stiftung weiterhin mit eurer Erfahrung und euren Ideen begleiten werdet.
Auf die Expertise und das Engagement von Norbert Kluck – Kühn werden wir zukünftig verzichten müssen. Nach 14 Jahren im Vorstand der Evangelischen Stiftung Pfadfinden, von denen er 12 Jahre als Vorstandsvorsitzender die Geschicke der Stiftung leitete, trat er aus persönlichen Gründen zurück. Lieber Norbert, herzlichen Dank für all die Zeit, die Kraft, die Ideen und auch die Ruhe und Gelassenheit mit der du unser Team und die Stiftung bereichert hast!


Die vier verbleibenden Vorstandsmitglieder haben sich die Zuständigkeiten bereits aufgeteilt. So übernimmt Volker den Vorsitz und koordiniert das große Ganze. Elgin ist seine Stellvertreterin und verantwortet weiterhin die Öffentlichkeitsarbeit. Thomas bleibt Herr der Zahlen während Felix die Förderanfragen managt und sein Anlagen Know-how einbringt. Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die das neue Jahr für uns bereithält.
Füchse können kochen
Die Füchse kochen mit der eigenen Lagerküche!
Die Füchse sind seit vier Jahren in Leipzig als Pfadfinder*innen des VCP zunehmend aktiv und in 2025 erstmals bei einem Pfingstlandeslager dabei gewesen. Uns fehlte bislang eine Lagerküche, mit der wir uns auf Lagern aber auch zu unseren Treffen an den Wochenenden unser Essen auf Kocher und Feuer zubereiten können. Das Leibliche Wohl sowie das gemeinsame Kochen und Essen ist dabei von besonderer Bedeutung für unser Miteinander. Dank der Förderung der Evangelischen Stiftung Pfadfinden und einem Zuschuss der Taborkirchgemeinde konnten wir eine grundlegende Lagerküche anschaffen und uns erstmals auf dem Landeslager selbst verpflegen. Gaskocher, Dreibein, Feuerschale, Töpfe und den Futterbock mit spannenden Rezepten für unser Lagerleben.
Auch beim Stammeslager im Pfarrgarten zum Schuljahresabschluss konnte unsere Lagerküche bereits wertvolle Dienste leisten und wir kochten unseren ersten Tschai über dem Feuer. Das Rezept unseres Tschais müssen wir zwar noch etwas weiterentwickeln, aber schon der erste Versuch stärkte unsere Gemeinschaft und wärmte herrlich.
Im September 2025 hat sich unsere erste Sippe „Die Turmfalken“ gegründet und auf deren „Wunschzettel“ stand eine Pfanne für Popcorn und Pfannkuchen um auch die Sippenstunden am Feuer kulinarisch zu feiern.
Bericht: Christian Stein

Slater Turmfalken sitzen alle unter einem Dach
Hallo,
mein Name ist Amadeus Manthey. Ich bin der Ev.-Luth.- Kirchengemeinde Slate u.a. für die Kinder- und Jugendarbeit angestellt. Dieser Verpflichtung komme ich sehr gerne nach und mache dies auf die „Pfadi-schiene“.
Gleichzeitig bin ich einer von drei Vorständen im VCP-MV. Unser Stamm; die „Slater Turmfalken“ hat bisher zwar „nur“ 13 eingetragene Mitglieder. Doch wenn zu den Highlights, wie unserer Weihnachtsfeier, mal alle Kinder aus meinen mittlerweile drei Gruppenstunden auftauchen, sind wir fast 60 Kinder und mittlerweile 7-8 Mitarbeiter.
Aus diesem Grund habe ich mich an die Evangelische Stiftung Pfadfinden gewendet, da wir für unser Sommercamp eine neue Jurte benötigten, diese jedoch nicht alleine hätten finanzieren können. Ich freute mich sehr, als ich die Zusage über 2000€ erhielt.
Eigentlich war es geplant, eine „normale 8er Jurte“ anzuschaffen. Doch weil sich zum Sommercamp doch mehr Kinder angemeldet hatten, als ich in meinen Förderanträgen (Landesmittel und Kreismittel) zunächst angegeben hatte, reifte der Gedanke die dadurch zu erwartenden Mehreinnahmen vom Kreis und vom Land mit der Förderung der Stiftung zu kombinieren und somit gleich eine Theater-/ Ovaljurte anzuschaffen. Nach Rücksprache mit dem Kirchgemeinderat erhielt ich die Zusage, dass ich auch das größere Zelt beschaffen dürfe, auch wenn dadurch etwas mehr Kosten auf die Gemeinde zukämen (Eigenmittel).
Also habe ich die Theaterjurte kurz vor unserem Camp bei der Firma F&F bestellt und habe die Jurte auch rechtzeitig geliefert bekommen.
Die Kinder staunten nicht schlecht, als wir Mitarbeiter dann am Montagvormittag (Anreise war schon am Sonntag) die großen und schweren Pakete anbrachten. Wir ließen uns viel Zeit und zelebrierten das Entpacken des nagelneuen Schwarz-Materials. Alle Kinder durften man an dem neuen Zelt schnuppern. Dann machten wir uns mit den älteren Pfadis ans Aufbauen. Dafür brauchten wir etwas Zeit, denn so eine Jurte hatte auch ich bis dato noch nie aufgebaut. Doch nach etwa 2h stand das Dach. Da wir wirklich heißes Wetter hatten, ließen wir die Seitenwände weg. Doch durch die Größe des Daches konnten alle 35 Kinder und 7 Ma’s während der Mahlzeiten im Schatten sitzen. Ein HERZLICHES DANKESCHÖN noch einmal an dieser Stelle!
Das Projekt hat also noch besser funktioniert als geplant… Die gesteckten Ziele wurden sogar noch übertroffen und das alles, ohne dass es Schwierigkeiten bei der Durchführung des Projektes gegeben hätte.
Wir grüßen Sie und Euch aus dem sonnigen Norden der Republik…
Eure Slater Turmfalken









Kothen für den Stamm Swentana
Wer bei den Pfadfindern leitet, kennt diese schönen Momente: wenn ein neuer Name auf einer
Teilnehmenden-Liste auftaucht; wenn sich ein neues Lächeln in der Gruppenstunde zeigt; wenn
die Mitgliederstatistik am Ende des Jahres einen Zuwachs zeigt. Diese Momente zeigen uns
Leitenden, dass was wir da machen, wofür wir so viel Zeit aufwenden, das lohnt sich. Doch so
schön dieses Wachstum des Stammes auch ist, geht er auch mit gewissen Schwierigkeiten
einher. Vermutlich kennt jede Stammesleitung diesen Moment, wenn man mit den
Materialwart*in vor dem Materialregal steht und feststellt, dass egal wie man es dreht und
wendet, beim nächsten Stammeslager einfach nicht genug Schlafplätze mit den vorhandenen
Zelten zur Verfügung stehen.
So ging es auch uns im letzten Jahr. Der Blick ins Materiallager zeigte uns klar und deutlich, dass
all unsere Versuche das Zeltmaterial dazu zu bringen, sich von selbst zu vergrößern misslungen
waren. Da wollten kein Bitten und Betteln, kein Dünger und auch keine halbherzigen Drohungen
helfen, die Zelte wollten einfach nicht größer werden. Der Blick auf die Mitgliederliste zeigte klar
und deutlich, beim nächsten Stammeslager würden nicht alle einen trockenen Schlafplatz unter
dem Zeltdach haben. Ein geschulter Blick in den F&F Shop und auf das Stammeskonto zeigten
auch: die benötigten Zeltplanen, Heringe, Seile und Kothen-Kreuze stellen ohne Unterstützung
eine hohe finanzielle Belastung dar. Zum Glück gibt es in unserem Stamm nicht nur Leute, die
sich mit Material auskennen, sondern auch ein Kassen-Team, das es sich zur Aufgabe macht,
möglichst für jedes finanzielle Problem auch eine passende Lösung zu suchen. So kam die Idee
auf, sich bei der Evangelischen Stiftung Pfadfinden für einen Zuschuss zur Finanzierung der zwei benötigten
Kothen zu bewerben. Im Frühjahr dieses Jahres kam dann die Bestätigung der Stiftung, dass sie
uns bei der Anschaffung der neuen Zelte unterstützen würden. So konnten wir rechtzeitig für die
diesjährige Fahrten und Lager Saison noch die beiden Kothen anschaffen, sodass bei unserem
Stammes-Sommerlager für genügend Schlafplätze unterm Zeltdach gesorgt war. Wir möchten
uns von Herzen bei der Evangelischen Stiftung Pfadfinden für ihre Hilfe bedanken und hoffen, dass sie ihre
wertvolle Arbeit noch viele Jahre fortführen können.
Nils & Christian vom Stamm Swentana
